Weitere Präventionsangebote
Unsere Angebote orientieren sich immer an Alter und Erfahrungen der Teilnehmenden.
Im Mittelpunkt stehen:
- die Förderung von Kompetenzen und die Sensibilisierung für eigene Verhaltensweisen
- die Verhinderung entstehender Abhängigkeit
- Gruppe und Konsumverhalten
- Informationsvermittlung, insbesondere über die Arbeit der Jugend- und Suchtberatungsstelle
- Unterstützung bei Projekten mit und für Jugendliche
Nicht nur für das Individuum kann es durch riskanten Suchtmittelkonsum und problematische Nutzung digitaler Medien schädigende Auswirkungen haben, sondern auch auf Unternehmen. Prävention im Betrieb bietet daher konkreten Arbeitsschutz und sowie Personalfürsorge, -verantwortung und -entwicklung. Auch angesichts des Anstiegs von Burn-out und Depression, häufig verbunden mit einem problematischen Suchtmittelkonsum, ist die betriebliche Suchtprävention eine zukunftsorientierte Investition in die Gesundheit und damit in die Arbeitsfähigkeit und -qualität der Beschäftigten.
Unsere bestehenden Angebote finden sie untenstehend. Gerne können Sie sich jederzeit bei Anliegen oder einem speziellen Bedarf an uns wenden. Wir können abhängig von personellen und finanziellen Möglichkeiten, sowie den jeweiligen Zielen individuell abgestimmte Angebote ermöglichen.


Unsere Angebote:
Real Talk - reden was wirklich zählt!
Im Dezember 2025 sind wir mit einem neuen Projekt gestartet. In den nächsten drei Jahren gestalten wir mit „Real Talk – reden, was wirklich zählt“ eine partizipative Suchtprävention mit und für Jugendliche.
Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der Substanzen leicht verfügbar sind- online wie offline. Dabei spielt Social Media eine große Rolle: Trends wie Lean, Plug Culture oder Benadryl-Challenge verbreiten sich schnell und der Konsum wird dort oft verharmlost oder normalisiert.
Prävention ist wichtig und wirkt. Sie entwickelt sich stetig weiter – so wie Lebenswelten, Medien und Jugendkulturen. Junge Menschen informieren sich heute anders, tauschen sich anders aus und treffen Entscheidungen in neuen Kontexten.
Real Talk knüpft an unsere bestehende Präventionsarbeit an und erweitert sie.
Das Projekt setzt auf Beteiligung, Dialog und gemeinsame Reflexion.
Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren bringen dabei ihre Erfahrungen, Ideen und Stärken ein und gestalten dadurch das Projekt aktiv mit. Begleitet durch Fachkräfte entstehen so Inhalte und Formate, die ihre Lebensrealität widerspiegeln und sie wirklich erreichen.
Auf diese Weise fördert Real Talk einen offenen Umgang mit dem Thema Konsum, stärkt Verantwortungsbewusstsein und unterstützt Jugendliche dabei, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig werden Peer-Groups als Ressource genutzt und nachhaltige Prävention im Sozialraum geschaffen.
Multiplikatorenschulungen
Für Jugendliche, die mehr Wissen und Tun wollen, oft auch besondere Verantwortung übernehmen.
Fortbildungsveranstaltungen für Betreuer und Pädagogische Fachkräfte:
Ziele und Inhalte von Veranstaltungen:
- Information über Suchtvorbeugung und Jugendschutz
- Strategien im Umgang mit Risikogruppen
- Stärkung der Kompetenzen von Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Mitarbeitern
- Weitere Punkte können nach Absprache berücksichtigt werden.
Prev@Work
Prev@WORK ist ein erprobtes und ganzheitlich orientiertes betriebliches Suchtpräventionsprogramm. Das Konzept wurde von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH im Rahmen eines Bundesmodellprojektes entwickelt, erfolgreich evaluiert und auf Übertragbarkeit geprüft.
Prev@WORK bewirkt, dass Auszubildende ihre eigene Haltung hinsichtlich des Konsums von Suchtmitteln sowie in Bezug auf süchtige Verhaltensweisen reflektieren und positiv weiterentwickeln. Des Weiteren sollen sie eine Risikokompetenz im Umgang mit Suchtmitteln erlangen.
Folgende Inhalte werden während des Seminares vermittelt:
- Grundwissen zu Risiken des Konsums psychoaktiver Substanzen und süchtiger Verhaltensweisen
- Entstehung und Verlauf einer Suchterkrankung
- Kennenlernen von Schutzfaktoren
- Stärkung der Risikokompetenz
- Vorstellung des betrieblichen und regionalen Hilfesystems
Weitere Informationen finden Sie hier
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Suchtmitteln sowie „Punktnüchternheit“ am Arbeitsplatz tragen zur Reduktion schädlicher Folgen bei. Betriebe profitieren durch dieses Suchtpräventionsprogramm mittel- und langfristig durch die Verringerung von Arbeitsausfällen und Fehlerquoten aufgrund von Suchtmittelkonsum.
Wir bieten Prev@WORK light an. Dabei wird das Programm an einem Tag in Ihren Betrieb durchgeführt.
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Prävention und Frühintervention
Bleichstraße 97
75173 Pforzheim
Fon 07231 – 92277-50
Fax 07231 – 92277-55
Termine können unter der oben angegebenen E-Mailadresse abgestimmt werden.
Träger: Plan B gGmbH

