Angebote für Eltern

Angebote für Eltern und Angehörige

Wenn Jugendliche konsumieren, verändert sich oft auch etwas im familiären Alltag. Eltern und andere Angehörige sind mit Fragen, Sorgen und manchmal auch Konflikten konfrontiert: Wie spreche ich das Thema an? Was ist noch normal? Wo sollte ich genauer hinschauen? Und wie kann ich unterstützen, ohne ständig in Auseinandersetzungen zu geraten?

Wir bieten unterschiedliche Möglichkeiten für Information, Austausch und persönliche Beratung – je nachdem, was gerade gebraucht wird.


Elternabende und Informationsveranstaltungen

Unsere Elternabende vermitteln Wissen rund um Konsum, Sucht und die Lebenswelt junger Menschen. Dabei geht es nicht nur um Substanzen und Risiken, sondern auch darum, wie Eltern im Gespräch bleiben, Grenzen setzen und ihre Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen können.

Die Veranstaltungen können beispielsweise für Schulen, Vereine, Einrichtungen oder andere Gruppen organisiert werden.

Elternabend anfragen


AFT – Aufsuchende Familientherapie

Wenn der Konsum eines jungen Menschen oder die Konsumbelastung innerhalb der Familie zu größeren Schwierigkeiten führt, kann Aufsuchende Familientherapie (AFT) eine passende Unterstützung sein. Die systemische Therapie findet dort statt, wo die Familie lebt – im eigenen Zuhause und in ihrem Alltag.

AFT kann bei entsprechenden Voraussetzungen über das Jugendamt beantragt und finanziert werden. Sie richtet sich an Familien, in denen ein junger Mensch selbst konsumiert oder in denen der Konsum eines Elternteils die Familie belastet.

Mehr über AFT


FRIDA – Beratung für junge Menschen und Eltern

FRIDA richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit Cannabiskonsum und ihre Eltern. Das Kurzinterventionsprogramm verbindet die Beratung des jungen Menschen mit der Arbeit mit den Eltern und kann dabei helfen, Konsum, Sorgen und familiäre Dynamiken gemeinsam zu betrachten.

Mehr über FRIDA


Individuelle Angehörigenberatung

Manchmal braucht es kein spezielles Programm, sondern einfach ein vertrauliches Gespräch. Eltern, Partner*innen, Geschwister oder andere Bezugspersonen können sich auch unabhängig vom eigenen Konsum des betroffenen Menschen an unsere Beratungsstelle wenden.

Wir helfen dabei, die Situation einzuordnen, Fragen zu klären und gemeinsam nächste Schritte zu überlegen.

Angehörigenberatung vereinbaren

Kontakt: Tel. 07231 92277-51 · MAIL